Die Beratungsanfragen im Postfach sehen sich ähnlich. Manche Unternehmer wissen schon genau was sie brauchen. Andere sind völlig unsicher. Und wieder andere haben einfach das Gefühl etwas läuft falsch, wissen aber nicht was. Das Interessante ist: nicht alle sollten tatsächlich externe Beratung buchen. Manche brauchen etwas ganz anderes. Wir zeigen dir worauf es ankommt.
Inhalt
- Was ist E-Commerce Beratung eigentlich?
- Beratung vs. Umsetzung: Das ist der kritische Unterschied
- Wann externe Beratung wirklich Sinn macht
- Wann Beratung dir nicht hilft
- Was gute E-Commerce Beratung kostet
- Freelancer, Agenturen, Big4: Wer berät wie?
- Klassische Beratungsformate
- Wie wir bei dasistweb beraten
Was ist E-Commerce Beratung eigentlich?
Beratung ist nicht Umsetzung. Das klingt banal, aber es ist der häufigste Fehler. Beratung ist: Dich analysieren, Fragen stellen, Daten schauen, Szenarien durchspielen und dir am Ende klare Empfehlungen geben. Ohne selbst was zu bauen.
Das kann viele Formen haben. Manchmal geht es um die Plattformwahl: Shopware oder Shopify? Manchmal um den Geschäftsaufbau: Wie strukturierst du dein B2B-Geschäft so dass es skaliert? Manchmal um den Relaunch: Die alte Plattform stirbt, womit ersetzt du sie? Manchmal um Internationalisierung: Wie baist du einen Mehrmarkt-Shop auf dass er nicht zum Chaos wird?
Der gemeinsame Nenner: Der Berater denkt mit. Der Berater stellt die richtigen Fragen. Am Ende steht eine klare Richtung.
Beratung vs. Umsetzung: Das ist der kritische Unterschied
Viele Unternehmer buchen "Beratung" obwohl sie eigentlich "Umsetzung" brauchen.
Martins Ansicht: Discovery / Beratung ist Standard in großen Projekten. Meist bezahlt. Das Output gehört dem Kunden. Er kann damit zu dasistweb oder zu einer anderen Agentur gehen. Das ist kein Problem. Saubere Beratung bedeutet auch: Wenn die Anforderungen klar sind und du nur einen Umsetzer brauchst, sag ich das. Beratung soll zu Klarheit führen, nicht zu weiterem Selling.
Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Beratung ist:
- Die Strategiefrage beantworten (Plattformwahl, Replatforming, Geschäftsmodell)
- Szenarien und Optionen durchspielen
- Empfehlungen geben basierend auf Zahlen und Erfahrung
- Ein Konzept und einen Roadmap liefern die andere umsetzen
Umsetzung ist:
- Den Shop bauen und konfigurieren
- Systeme anbinden (ERP, PIM, Payment)
- Design und Checkout programmieren
- Go-live managen
- Laufende Optimierungen
Das Problem: Manche buchen einen Berater, zahlen 5.000 EUR für einen Workshop, erhalten Empfehlungen, und merken dann: Jetzt kann ich ja nicht alleine anfangen. Jetzt brauche ich ja eine Agentur die das umsetzt. Zwei Projekte statt eines.
Das ist nicht schlecht, aber es ist teuer und zeitaufwändig.
Manche Agenturen sagen das von Anfang an: "Beratung kostet X, Umsetzung kostet Y. Das sind zwei separate Engagements." Andere Agenturen sagen: "Wir beraten nicht, wir machen gleich." Die dritte Spezies sagt: "Wir beraten und setzen um, alles aus einer Hand."
Das ist kein Qualitätsmerkmal. Das ist eine Geschäftsentscheidung.
Wann externe Beratung wirklich Sinn macht
Externe Beratung zahlt sich aus wenn die Entscheidung komplex ist und Fehler teuer sind.
Plattformwahl
Das ist wahrscheinlich die häufigste Beratungsfrage: Shopify oder Shopware? Commerce Cloud oder Headless? Und deine Antwort hängt nicht von deiner Vorliebe ab, sondern von konkreten Dingen:
Wie viel Custom-Code brauchst du wirklich? Was ist dein Budget? Wer setzt um? Wie schnell musst du live sein? Hast du einen Chief Development Officer der eine fertige Architektur übernehmen will oder brauchst du was wo ein Entwickler die erste Woche produktiv wird?
Die richtige Antwort ist nicht "Shopware ist besser" oder "Shopify gewinnt immer". Die richtige Antwort ist "Für dich passt X weil Y und Z".
Ein guter Berater kennt beide Welten. Er weiß: Die 30%-Regel ist eine Architektur-Entscheidung. Unter 30% Custom-Code passt eine Standard-Plattform. Darüber wird die Architektur entscheidend (Headless oder Microservices). Nicht automatisch "dann Shopware". Es geht darum, die Architektur richtig zu strukturieren.
Das zu durchdenken kostet oft 2.000+ EUR. Den falschen Shop zu bauen kostet schnell 200.000 EUR und zwei Jahre Zeit.
Replatforming
Die Plattform funktioniert nicht mehr. Zu langsam, zu teuer, Features die man braucht werden nicht gebaut. Jetzt muss es eine neue werden.
Das ist komplex weil es nicht nur um die neue Plattform geht. Es geht um die Migration. Wie kriegt man 10 Jahre Kundendaten, Bestellhistorie und Konfigurationen in die neue Plattform? Wie läuft der Go-live? Wie stellt man sicher dass kein Umsatz verloren geht? Welche neuen Systeme sind dafür nötig?
Hier brauchst du jemanden der schon mal Migrationen gemacht hat. Jemanden der es nicht zum ersten Mal macht. Das spart dir Wochen und hunderttausende Euro.
Skalierung
Du bist erfolgreich. Der Shop läuft. Aber mittlerweile wachsen die Order-Mengen und die Komplexität wird größer. Vielleicht fragst du dich: Kann meine Infrastruktur das noch skalieren? Brauche ich eine andere Architektur? Wo entstehen die echten Bottlenecks?
Das ist nicht immer eine Frage von "größerer Server" oder "besserer Code". Oft ist es eine Frage von: Ist das System überhaupt für diese Last gemacht oder werden wir das in drei Jahren replatformen müssen?
Ein Berater kann das durchdenken, durchrechnen und dir ein ehrliches Szenario liefern.
Internationalisierung
Du wächst in neue Länder. Jetzt ist nicht mehr nur Deutschland relevant, sondern auch Frankreich, UK, Polen. Jedes Land hat Steuern, Versand, Zahlungsarten, lokale Compliance-Anforderungen. Mehr dazu in unserem Artikel zur Internationalisierung im E-Commerce.
Viele sagen: "Wir bauen einfach einen Multimarket-Shop." Das ist eine Katastrophe in Warteposition. Multimarket ist nicht gleich Multimarket. Ein gut durchdachtes Setup spart dir später tausende Stunden technische Schuld.
Ein Berater definiert: Wie strukturierst du Katalog und Preise? Welche Währungen pro Land? Wie funktioniert das Reporting? Wie regelt du Steuern und Versand pro Markt, ohne dass es zu einem unmöglichen Konfigurationschaos wird?
Diese Entscheidungen triffst du am besten VOR du baust. Nachträglich umzuschreiben ist teuer.
Wann Beratung dir nicht hilft
Es gibt Fälle wo Beratung die falsche Antwort ist.
Du brauchst eigentlich Umsetzung
Das ist der häufigste Fall. Ein Unternehmer sagt: "Wir brauchen Beratung für unseren Shop-Relaunch."
Was er meint: Er braucht jemanden der den Shop baut.
Beratung ist: Ein Konzept erstellen wie der Shop aussieht und funktioniert. Umsetzung ist: Den Shop bauen.
Wenn du dich für eine Plattform schon entschieden hast und du weißt was du brauchst, dann brauchst du keine Beratung. Du brauchst eine Agentur die baut.
Beratung boochen wenn du gar nicht weißt was du brauchst. Wenn du aber einen Roadmap hast und weißt "Wir bauen einen Shopware-Multimarket-Shop mit PIM-Integration", dann suchst du dir eine Agentur die das aufsetzt.
Du hast eigentlich Zeit und könntest selbst lernen
Manche buchen Beratung um sich Zeit zu sparen. Das ist legitim. Manche buchen Beratung um sich Fehler zu sparen. Das ist auch legitim.
Aber wenn du noch ein Jahr Zeit hast und dein Budget klein ist, dann ist vielleicht die bessere Antwort: Liest du drei gute Bücher zu E-Commerce Strategien? Gehst du zu Konferenzen? Sprichst du mit anderen Shop-Betreibern?
Nicht jede Frage brauchst du von einem Berater beantwortet zu bekommen.
Du weißt eigentlich schon was zu tun ist
Der häufigste Fall: Ein Shop-Manager weiß genau dass sein Shop langsam ist, dass die Checkout-Funktion nicht funktioniert und dass die Lagerbestände immer falsch sind. Er bucht einen Berater.
Der Berater schaut sich das an und sagt: "Ja, das ist tatsächlich langsam, der Checkout ist nicht optimal und die Lagerverwaltung ist nicht ordentlich."
Das wusste er schon.
Was er eigentlich braucht: Jemand der es fixt. Nicht jemand der es analysiert.
In solchen Fällen ist Beratung Zeitverschwendung. Wenn du das Problem schon kennt, brauchst du keine Analyse. Du brauchst jemanden der es löst.
Was gute E-Commerce Beratung kostet
Gute Beratung ist nicht billig. Billige Beratung ist meistens nicht gut.
Der Grund: Beratung ist Erfahrung. Du zahlst dafür dass der Berater jahrelange Erfahrung mit anspruchsvollen Projekten hat und darin die Muster erkannt hat. Das kann man nicht mit junior Consultants stemmen die ihre erste Beratung machen.
Typische Kostenspannen:
Workshop-Format (1-2 Tage vor Ort oder hybrid): 3.000+ EUR
- Vorbereitung, Execution, erstes Konzept
- Gut für Plattformwahl, erste Strategie-Fragen
- Schneller Output, aber oberflächlich
Discovery-Projekt (2-4 Wochen): 8.000+ EUR
- Tiefere Analyse, Interviews, Datenauswertung
- Detailliertes Konzept mit Roadmap
- Empfehlungen für Technologie und Team
- Guter Standard für komplexe Entscheidungen
Audit + Strategie (3-6 Wochen): 15.000+ EUR
- Vollständiger Review des bestehenden Systems
- Performance-Analyse, Sicherheit, Skalierung
- Detaillierte Verbesserungsszenarien mit Priorisierung
- Business-Case für Top-3 Optionen
- Gut für Relaunch-Entscheidungen und Skalierungsfragen
Strategic Engagement (mehrere Monate, regelmäßige Reviews): 5.000+ EUR monatlich
- Laufende Strategieberatung
- Quartalsweise Strategie-Sessions
- Unterstützung bei Architektur-Entscheidungen
- Nur für große Organisationen sinnvoll
Big4-Consulting (McKinsey, Deloitte, etc.): 100.000+ EUR
- Umfangreiche Marktanalysen
- Große Berater-Teams über mehrere Monate
- Sehr formal, sehr prozesslastig
- Für KMU eher Overkill
- Gut wenn es um M&A oder totale Reorganisation geht
Für die meisten mittelständischen E-Commerce-Unternehmen ist das Sweet Spot bei 8.000+ EUR. Das ist genug Zeit um wirklich gut zu analysieren, nicht so teuer dass man es vor sich herschiebt.
Freelancer, Agenturen, Big4: Wer berät wie?
Freelancer-Berater
Vorteile:
- Oft günstiger im Stundensatz als spezialisierte Agenturen
- Persönlich, direkter Kontakt
- Oft sehr spezialisiert auf eine Plattform oder einen Bereich
Nachteile:
- Manche sind Entwickler die nebenher beraten, nicht professionelle Berater
- Nur eine Perspektive, keine zweite Meinung im Team
- Wenn die Person krank ist oder beschäftigt, geht nichts voran
- Schwierig am Ball zu bleiben wenn es kompliziert wird
Wann sinnvoll: Für kleinere, spezifische Fragen. "Ich brauche eine zweite Meinung zu meiner Shopware-Architektur." Nicht für größere strategische Transformationen.
Spezialisierte E-Commerce Agenturen
Vorteile:
- Echte Beratungs-Teams, nicht Nebenprodukt
- Multidisziplinär (Tech, Business, Design)
- Erfahrung über viele Projekte und Plattformen
- Können oft auch umsetzen wenn nötig
- Zweite Meinung ist im Team eingebaut
Nachteile:
- Teurer als Freelancer
- Manchmal Interessenskonflikt: Raten sie zu Umsetzung weil darin Geld verdient wird?
- Nicht alle sind gleich gut
Wann sinnvoll: Für komplexe Fragen wo du Expertise brauchst und später eventuell auch Umsetzung. Standard für mittlere bis große Projekte.
Big4-Consulting (McKinsey, Deloitte, etc.)
Vorteile:
- Sehr große Ressourcen
- Prestige, kann intern schwer wiegen ("wir wurden von McKinsey beraten")
- Breitspektrum, nicht nur E-Commerce sondern auch Organisation und Prozesse
Nachteile:
- Sehr teuer
- Oft zu generisch, zu wenig E-Commerce Tiefe
- Berater wechseln während des Projekts
- Lange Verkaufsprozesse, lange Projekte
- Output ist oft schöner formatiert als nützlich
Wann sinnvoll: Wenn es um massive Organisationsveränderungen geht. Wenn dein CEO das Prestige braucht. Für reine E-Commerce Fragen meist Overkill.
Klassische Beratungsformate
Format 1: Der Workshop
Ein bis zwei Tage. Der Berater kommt vor Ort, ihr arbeitet zusammen an einer Frage.
Format ist:
- Tag 1: Lot-Casting, gemeinsame Definitionen, erste Analysen
- Tag 2: Szenarien durchspielen, Empfehlungen konkretisieren, nächste Schritte definieren
Vorteil: Schnell, intensiv, gutes Teamfeeling, erste Richtung schnell klar. Nachteil: Oberflächlich wenn es kompliziert wird, nicht genug Zeit für tiefe Analyse.
Kosten: 3.000+ EUR
Format 2: Die Discovery
2-4 Wochen, meist hybrid oder remote. Der Berater analysiert, dokumentiert, empfiehlt.
Typischer Ablauf:
- Woche 1: Kickoff, Daten sammeln, erste Interviews
- Woche 2-3: Tiefe Analyse, Szenarien-Building, Team-Abstimmung
- Woche 4: Finale Reviews, Präsentation, Handover
Liefert ein vollständiges Konzept und einen Roadmap.
Vorteil: Gründlich, dokumentiert, auch nach dem Projekt noch referenzierbar. Nachteil: Nimmt länger, Team ist weniger involviert, am Ende muss jemand anderes umsetzen.
Kosten: 8.000+ EUR
Format 3: Das Audit + Strategie
Der Berater schaut sich ein bestehendes System vollständig an.
Typisch:
- Performance-Analyse (Seitenladezeiten, Conversion-Funnels)
- Architektur-Review (ist das Setup skalierbar?)
- Geschäfts-Review (passen die Tools zum Businessmodell?)
- Sicherheits-Check (gibt es Lücken?)
Am Ende: Ein Szenarien-Papier. Szenario A (Status quo mit Optimierungen), Szenario B (Teilrelaunch), Szenario C (Kompletter Neubau).
Vorteil: Datengestützt, konkret, oft überraschend neue Erkenntnisse. Nachteil: Kann teuer werden wenn das System sehr groß ist.
Kosten: 15.000+ EUR
Format 4: Die Retrospektive
Nach einem großen Projekt: War das sinnvoll? Was können wir besser machen? Welche Lehren mitnehmen?
Vorteil: Sehr praktisch, direkt umsetzbar. Nachteil: Hilft für Zukunft, nicht für Gegenwart.
Kosten: 3.000+ EUR
Wie wir bei dasistweb beraten
Wir sind keine reinen Berater. Wir sind eine Agentur die baut.
Aber wir beraten anders als viele.
Viele Agenturen folgen dieser Logik: "Du fragst uns um Rat, wir empfehlen dir was, und falls du das mit uns umsetzen willst, machen wir's." Die Beratung ist eine Art Verkaufsmaßnahme.
Bei uns ist das anders. Wir beraten nicht nur um dann zu verkaufen. Wir beraten weil es richtig ist.
Das heißt konkret:
Wir geben ehrliche Antworten auch wenn sie nachteilig für uns sind.
Manche Anfragen sind von Anfang an klar: "Das brauchst du nicht von uns, das kann ein Freelancer machen. Das ist billiger und macht Sinn für die Projekt-Größe."
Andere sind: "Dafür brauchst du gar keine externe Beratung. Das Problem kennst du schon. Du brauchst Umsetzung."
Das ist ehrlich. Und es führt dazu dass wir nur bei Projekten anfangen die wirklich Sinn machen.
Wir kombinieren Beratung mit Prototyping.
Eine klassische Discovery endet mit Powerpoint-Folien. Schöne Folien, aber Folien.
Bei uns oft anders. Wenn die Entscheidung technisch ist, bauen wir einen kleinen Prototyp. Nicht für Production, sondern um die Antwort zu zeigen statt zu beschreiben.
Szenario A (Shopify mit Custom-Code) vs. Szenario B (Headless mit Nuxt). Wir können drei Wochen über die Unterschiede sprechen. Oder wir bauen zwei Mini-Versionen und du siehst direkt wie sich die Architektur anfühlt.
Das ist mehr Arbeit als klassische Beratung. Aber der Wert ist viel größer.
Wir beraten oft begleitend zur Umsetzung.
Der ideale Fall für uns: Wir beraten die ersten zwei Wochen. Dann startet die Umsetzung. Und während der Umsetzung (die 4-6 Monate dauert) gibt es noch regelmäßige Strategie-Calls.
Das ist wirtschaftlich für beide Seiten sinnvoll. Du kriegst Beratung von jemandem der die ganze Zeit sieht wie es läuft. Wir verstehen besser wo die echten Komplexitäten sind.
Wir denken in Roadmaps, nicht Projekten.
Viele sagen: "Wir brauchen einen Shop-Relaunch."
Was sie meinen ist oft: "Wir wollen dass unser Shop in fünf Jahren nicht wie heute ist."
Das ist kein Projekt, das ist eine Reise. Jahr 1 vielleicht die Plattform. Jahr 2 die Internationalisierung. Jahr 3 die B2B-Integration. Jahr 4 die AI-Personalisierung. Und währenddessen läuft der Shop weiter.
Unsere Beratung endet nicht wenn die Plattform live geht. Das ist der Anfang. Dann kommt was wirklich zählt: Das Shop stetig besser machen.
Fazit: Beratung ist nicht Umsetzung
Beratung zahlt sich aus wenn die Entscheidung komplex ist und Fehler teuer sind. Plattformwahl, Replatforming, Skalierung, Internationalisierung. Das sind die klassischen Beratungsfragen.
Beratung zahlt sich NICHT aus wenn du das Problem schon kennst und nur jemanden brauchst der es löst. Dann brauchst du Umsetzung, keine Beratung.
Der beste Berater ist jemand der beide Welten kennt. Der Plattformen versteht. Der schon Projekte gebaut hat. Und der dir ehrlich sagt wenn Beratung gar nicht das ist was du brauchst.
Das sind nicht immer die teuersten Berater. Oft sind das Spezialisten die sich tief in einer oder zwei Technologien auskennen, nicht generische Strategie-Teams.
Suche dir jemanden aus. Stelle zwei, drei konkrete Fragen. Wenn die Antworten Sinn machen und nicht nur Verkaufsrhetorik sind, passt es.