// Glossar, kurz erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um den Produktpass
- DPP, Digitaler Produktpass
- Strukturierter, maschinenlesbarer Datensatz, der einem Produkt eindeutig zugeordnet ist und über einen Datenträger abrufbar ist.
- ESPR
- EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (2024), der rechtliche Rahmen für den DPP.
- Delegierter Rechtsakt
- Regelt pro Produktgruppe die konkreten Pflichten und Fristen. Erst er macht den DPP für deine Kategorie verbindlich.
- Datenträger
- Physisches Element am Produkt (QR-Code, NFC oder RFID), das zum Online-Datensatz führt.
- Pflichtfelder
- Die je Produktgruppe vorgeschriebenen Datenangaben, zum Beispiel Material, Herkunft, CO₂, Reparatur.
- Eindeutige Produkt-ID
- Weltweit eindeutige Kennung des Produkts, meist als GS1 Digital Link umgesetzt.
- PIM
- Product-Information-Management: zentrale, strukturierte Haltung aller Produktdaten, die ideale Quelle für den DPP.
- ERP
- System für Artikelstamm, Lieferanten-IDs, Chargen und Seriennummern.
- Source of Truth
- Die eine verbindliche Quelle für ein Datenfeld. Wichtig: Der Shop ist nicht die Source of Truth des DPP.
- EU-Register
- Zentrale EU-Registry, in der Produktpässe hinterlegt oder verknüpft werden.
- CO₂-Fußabdruck
- Klimabilanz des Produkts, eine der zentralen Umweltangaben im Pass.
- NFC, RFID
- Funkbasierte Datenträger als Alternative zum QR-Code, oft bei Premium- oder B2B-Produkten.